Diese beiden Thermikkarten von West- und Ostdeutschland sollen einem eine Hilfestellung bei der
Planung von Überlandflügen sein.
Sie gelten für Thermikentwicklung bei Hochdruckwetterlagen mit alternder Luftmasse.
Die Karte für Westdeutschland stammt von M. Kreipel und die von Ostdeutschland von B. Frettlöh.
| Die Thermikkarten kann man von Bernhard Frettlöh Tel.:05085 6540 beziehen. |
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Durch anklicken des entsprechenden Kartenteils, erhält man eine grössere Karte |
Wichtig:
Diese Karten können nicht verwendet werden bei frisch eingeströmter Kaltluft, da es dann
nicht mehr zu ausgeprägten Abgrenzungen der Thermikgüte kommt.
Nach längerer Trockenheit zeigen die Moorgebiete eine wesentlich stärkere thermische Aktivität als
im Normalfall. Andererseits entwickeln Gebiete mit höhere Bodenfeuchte später brauchbare Konvektion,
rufen dann aber im Tagesgang meist einen höheren Bedeckungsgrad der Quellbewölkung hervor als
trockene Flächen.
Böden mit sandsteinigem Untergrund liefern besser Konvektion als Böden mit kalksteinigem Unterbau.
Trockenes Gestein hat eine wesentlich höhere konvektive Tätigkeit, da keine Energie zur Verdunstung
von Feuchte verwendet werden muß, weshalb über nacktem Fels (trotz höherer Wärmeleitfähigkeit!) dies
o.a. Phänomen zu beobachten ist.
Für die langanhaltende Thermik abends eben über diesen Gesteinen ist die hohe Wärmeleitfähigkeit 'verantwortlich'.
Bei gleichbleibender Bodenfeuchte ist die Verdunstung bei Böden mit Vegetation höher als bei vegetationslosen Böden.
Die Einstufungskriterien müssen selbstverständlich zur jeweiligen Umgebung relativiert werden, da
beispielsweise sich mäßige Thermik im Alpenraum anders verhält als mäßige Thermik im Rheingraben!
Es wurde versucht Areale von kleiner 10 km Ausdehnung herauszuheben, wenn diese sehr krasse
Unterschiede zur thermischen Güte der Umgebung zeigen.