Juli 2010
BNN Presseartikel vom 26.07. Bitte klicken Sie auf das Bild für eine große Darstellung.
Tolle Bilder vom Fest?
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Juni 2010
Wenn in den nächsten Tagen die deusche Fussball-Mannschaft mit dem A-380 nach Südafrika fliegt, dann sitzt im Cockpit Lufthansa-Chefpilot und Ausbilder der Airbus-Flotte der Baden-Badener Raimund Müller.
Vor gut 35 Jahren hat er im Aero-Club Baden-Baden das Fliegen gelernt. Unser Bild aus den 70er Jahren zeigt Raimund Müller (3. Person von links) beim Zuschauen wie einer seiner Segelflugkameraden nach bestandenem ersten Alleinflug seine Sitzfläche versohlt bekommt. Das soll dem Segelflieger ein besseres Gefühl für das künftige Finden von Aufwinden vermitteln.
Text + Foto: Gerd Schäfer
Pfingstmontag, 24.05.10
Egon Schmitt lebt nicht mehr. Am Pfingstmontag verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser liebes Ehrenmitglied, der Fluglehrer Egon Schmitt im Alter von 85 Jahren. Sein Leben war ganz durch die Leidenschaft für die Fliegerei geprägt. Geboren am 20.11.1924, setzte er schon im frühen Alter von 16 Jahren sein ausgeprägtes Interesse fürs Fliegen in die Tat um. So machte er 1941 die ersten kurzen Luftsprünge mit der SG 38, um dann zwei Jahre darauf die Motorflugausbildung bei der Luftwaffe zu beginnen. Seinen ersten Alleinflug absolvierte er 1943 auf einer Bücker 181 am damaligen Fliegerhorst Braunschweig-Broitzem. Nach Krieg und Gefangenschaft kehrte er in seine Heimat nach Baden-Baden zurück wo er 1950 den Aeroclub Baden-Baden e.V. mitbegründete und nachfolgend Aufgaben als Kassierer und Schriftführer übernahm. Es folgte eine beispiellose fliegerische wie auch flugdidaktische Karriere. 1952 erneuerte Egon Schmitt eine Segelflugberechtigung, die er bereits 1942 erworben hatte. Nur drei Jahre später wurde er zum Segelfluglehrer ausgebildet. 1968 ergänzte er diese um die Lehrberechtigung für Motorflug und erwarb 1969 die Berufspilotenlizenz CPL II. Seine Erfahrung von zuletzt fast 25.000 Starts und 5.400 Flugstunden sowie sein umfangreiches Fachwissen stellte er immerfort in den Dienst unseres Vereins. Von 1968 bis 1972 war er als Ausbildungsleiter für den Segelflug zuständig und übernahm dann 1970 bis 1980 auch die Ausbildungsleitung Motorflug. Ab 1970 war Egon Schmitt als Prüfungsrat für das Regierungspräsidium Freiburg, nach der Gebietsreform für das RP Karlsruhe tätig. Egon Schmitt prägte damit für Flugschülerinnen und -schüler aus drei Generationen die fliegerische Ausbildung in Baden-Baden. Um sich geistig fit zu halten, gestaltete er bis in diesen Winter hinein den theoretischen Unterricht und gab Lehrgänge zum Erwerb des Sprechfunkzeugnisses in Deutsch und Englisch. Die Ausbildung stand für ihn immer im Vordergrund. So musste seine Ka 6 auch an so manchem guten Tag unter der Hallendecke verweilen, weil Egon es vorzog, sich als Schlepppilot oder Co-Fluglehrer zu engagieren. Als er 70-jährig seine Segelfluglehrberechtigung im BWLV abgeben musste, zog es ihn prompt im Sommer an die Wasserkuppe, wo er als ehrenamtlicher Fluglehrer weiter schulte. Sein fortwährendes Engagement wurde u.a. mit der Fluglehrer-Ehrenmedaille, der goldenen BWLV-Nadel und dem Otto-Lilienthal-Diplom geehrt. Der studierte Bauingenieur verlieh neben der Ausbildung auch der Gestaltung des Flugplatzes Baden-Oos nachhaltig seine Handschrift. Unter seiner Federführung wurden in den 70er Jahren sämtliche Hallen gebaut, die in den frühen 80er Jahren nach seinen Plänen um Werkstatt und Vereinsheim erweitert wurden. Nach seiner Pensionierung übernahm er die Geschäftsführung der Flugplatz GmbH Baden-Oos. Dabei meisterte er den Spagat zwischen den Interessen der Stadt und der ortsansässigen Vereine, was nicht immer leicht war. Seiner klugen und bedachten Art und seinem Verhandlungsgeschick ist es mit zu verdanken, dass im Jahre 2000 der Flugplatz Baden-Oos nicht ganz geschlossen, sondern umgestaltet wurde und heute noch als wunderbares Segelfluggelände für uns nutzbar ist. Es war ein Leben für die Fliegerei, und diese Leidenschaft weiter zu geben, das war die Gabe von Egon Schmitt. Es gibt kaum einen Piloten in Baden-Baden, der nicht zumindest einen Teil seiner Ausbildung bei ihm absolvierte. Sein nie enden wollender Wissensdurst, sein unermüdlicher Einsatz und sein Tatendrang prägten über sechs Jahrzehnte hinweg den Flugplatz Baden-Oos und seine Vereine. Unterstützt wurde er dabei immer von seiner Frau Helmi und seinen drei Kindern. Dankbar sind wir für das, was Egon Schmitt geleistet hat. Wir werden ihn sehr vermissen. AC Baden-Baden, C. Mertens/ K. Boyé ©
Vielleicht noch eine persönliche Anmerkung. Ich bin erst seit ca. 8 Jahren Vereinsmitglied und habe daher nur ein Teil seines Lebens begleiten dürfen. Ich darf aber sagen, daß ich Egon in all diesen Jahren immer mit einem Lächeln, freundlich und einem netten Wort auf den Lippen erlebt habe. T.Grether
Sa., 17.04.10
Aktuell sind auf unsere Motorflugzeuge noch keine Auswirkungen zu erwarten. Erst wenn sich die Aschekonzentration auch in den unteren Luftschichten erhöht, stellt sich die Frage, ob der Betrieb mit unseren Propellermaschinen noch zu vertreten ist.
Dann fliegen wir halt nur Winde ;-)
Anbei ein paar interssante Links:
Luftverkehr in Europa
Webcam vom Vulkan (mit F5 Bild aktualisieren, rechts oben steht die Uhrzeit)
Weitere Webcam vom Vulkan (zeitweise überlastet)
Noch eine Webcam vom Vulkan
Wetterdienst Island
Die Ausbreitung der Wolke
Die Ausbreitung der Wolke in einer anderen Darstellung (rot geht noch, schwarz bedeutet Flugverbot)
Januar 2010
Oberbürgmeister Wolfgang Gerstner besuchte uns am 11. Januar zu einem gemeinsamen Brunch.
Dabei traf er den früheren Bügermeister Jörg Zwosta. Jörg ist schon viele Jahre Mitglied bei uns und wie man sehen kann fühlen sich beide bei einem angeregten Gespräch recht wohl.
Einen herzlichen Dank an Herrn Gerstner für seinen Besuch.
Januar 2010
Ein noch in traditioneller Art gebautes Flugzeug vom Typ Grunau Baby wurde vor wenigen Tagen in fürsorgliche Hände abgegeben. Erworben wurde es von Georg Kapraun, einen fliegenden
Schreinermeister, der sich in das Baby verliebt hat.
Aufgrund der Holzbauweise waren in der Vergangenheit viele Arbeitsstunden aufzubringen. Leider fanden
sich aber immer weniger Liebhaber, die dieses schöne Flugzeug auch fliegen wollten. Der Aufwand der Wartung in Bezug zu den
jährlichen Flugstunden stand in keinem Verhältnis, so daß sich der Verein nun schweren Herzens entschloß sein letztes Holzflugzeug
in die Obhut eines wahren Liebhabers zu geben.
Unser Baby wird nun künftig in Schweinfurt fliegen und hat sicherlich behutsame Hände gefunden.
Wir wünschen dem neuen Besitzer viel Spaß und allzeit ein gute Landung.
Mach´s gut Baby!
Januar 2010
Der Lauf der Zeit verschonte auch nicht unser altes "Mütterchen" GX, ein Motorsegler des Typs Falke SF25K, so daß eine Grundüberholung dringend notwendig wurde.
Nach nunmehr 2 Jahren intensivster Planung und Durchführung erstrahlt unsere GX wieder in neuem Glanz.
Im Rahmen der Überholung wurde dabei das Flugzeug komplett zerlegt, das heißt auch die Flügel vom Rumpf getrennt.
Nun erfolgte pünktlich zum neuen Jahr die Hochzeit. Dabei bezeichnet man in der Großfliegerei die Verbindung der Flügel mit dem Rumpf.
Ein großes Werk wurde geschafft, nun freuen wir uns Ihnen pünktlich zum Saisonstart wieder Rundflüge mit unserem Motorsegler anzubieten zu können.
Gerne können Sie auch einen Gutschein erwerben. Immer wieder eine schöne Geschenkidee!
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